Logo 13. November 2018

Reisen für Urlauber

Es lohnt sich, die unberührte Natur der Südkarpaten zu entdecken, die endemische Tierwelt und die vereinzelten Bauerndörfer im siebenbürgischen Hügelland. Die südlichen Karpaten mit den Bucegi-Bergen stellen ein beeindruckendes und schroffes Hochgebirge mit Gipfeln von über 2.400 Metern Höhe dar. Nirgendwo sonst in Osteuropa gibt es noch so große zusammenhängende Waldgebiete wie in Rumänien. Die ausgedehnten Wälder der Karpaten mit ihren vielen klaren Quellen sind nicht nur die Heimat von über einem Großteil aller Wölfe und Bären, sie sind auch das letzte Gebiet Europas, in dem noch echte Urwälder zu finden sind.
Schafherden
Große Schafherden beherrschen das malerische Bild der bergigen Regionen in den Sommermonaten, und es gibt kaum ein anderes Land in Europa, in dem die alte Tradition der Schäferei mit den fast wilden Herdenschutzhunden so lebendig gehalten wird wie in der rumänischen Sprache. Im Mai zeigen sich die Almwiesen als ein wahres Meer von Farben und das frisch gemähte Heu ist die Grundlage für die naturbelassene Milch und die abwechslungsreichen Käsesorten Rumäniens.
Die Wanderung führt über die eher sanften Hügel des Mittelgebirges, dann weiter über den Königstein und das ganze Fagarascher Gebirge mit seinem Gletschersee und den historischen Kirchenburgen in Bran und Risnov. Auf dem Weg erlebt man Dörfer, die ihre traditionelle Struktur als Folge des Sozialismus erhalten haben, und die mittelalterlichen Städte Sibiu und Brasov.
Blick auf das Wasser Unterkunft
Die Pension an der Berghütte eignet sich wunderbar als Mittelpunkt für einen Urlaub für Wanderer in den rumänischen Südkarpaten und als Ausgangspunkt für verschiedene Reitausflüge an den Seen und Flüssen, oder aber auch als Ausgangspunkt für eine Rundtour mit dem Kanu, die durch die Klamm und über die Ostseite des Gebirges wieder zurück in den Ort führt. Bei allen Touren sollte man keinen eigenen Hund, dafür aber einen ortskundigen Wanderführer mitnehmen, denn die Wölfe treten gerne in Rudeln auf und sie halten nicht viel von einsamen Wanderern. Wölfe und Bären sind in dem Wäldern des Königsteins immer vorhanden, - die verängstigten Schafe belegen es.
Ein gutes Essen aus der regionalen Küche sollte nicht auf dem Fußboden im Zelt, sondern auf einer frisch gewaschenen Tischdecke gelagert werden, denn Fuchs und Hase schleichen nachts um die Ortschaften, und sie versuchen, die Einsamkeit zu nutzen, um auch auf ihre Kosten zu kommen.
Home
Impressum